Butkus aus Felsberg

Sie spielen mit dem Gedanken sich so einen süßen Herzensbrecher ins Haus zu holen?

Sicherlich haben sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie es wird wenn so ein kleiner Fratz erst einmal eingezogen ist. Haben sie daran gedacht welche Bedürfnisse so ein Welpe hat, wieviel Zeit er in Anspruch nehmen wird, welche Kosten auf sie zu kommen und das er so klein wie er ist auch eine Menge Blödsinn anstellen kann?

Viele holen sich leider vollkommen überstürzt so einen kleinen Freund ins Haus weil es gerade passt. Geld ist da und langweilig ist mir auch im Moment. Bedenken sie aber bitte das so ein Tier ihnen die nächsten 10-15 Jahre Geld kosten wird und ihre Zeit in Anspruch nehmen wird. Sind sie sich dieser Verantwortung bewusst?

Ist es ihnen egal, wenn er die nächsten 6 Monte ihren Teppich als Toilette benutzt, ihre guten Schuhe zerlegt und ihre tollen Möbel ein neues Design verpasst? Möchten sie in den nächsten Monaten auf Jagd gehen weil er mal wieder etwas erwischt hat was er nicht haben darf? Haben sie auch in den nächsten Jahren Zeit um seinen Bewegungsdrang gerecht zu werden? Lassen es ihre Finanzen auch in Zukunft zu den Tierarzt zu besuchen? Dann sollten sie sich wirklich so einen Freund ins Haus holen. Alles was sie an Liebe, Aufmerksamkeit und Geduld investieren, bekommen sie doppelt und dreifach von so einem Schatz zurück. Nichts ist dankbarer und ehrlicher als eine Hundeschnauze.

 

Ein Welpe zieht ein!

Beverly aus Velen

Wenn sie alles bedacht haben und sich entschlossen haben einem Hundebaby auf Lebzeit ein zu Hause zu geben sollten sie folgendes beachten:

Wählen sie einen günstigen Zeitpunkt für den Tag des Einzuges. Der Kleine betritt eine völlig neue Welt. Seine Mama und seine Geschwister sind nicht mehr da. Alles fremd. Fremde Menschen, fremde Umgebung. Neugierig wie er ist könnte er sich dennoch einwenig fürchten. Geben sie ihm mind. 3 Tage Zeit sich an seine neuen Menschen und seine Umgebung zu gewöhnen. Vermeiden sie daher Besucher die den Kleinen begrüßen und bestaunen wollen. Machen sie ihnen klar das er sich erst an sie und seine neue Umgebung gewöhnen muss. Zuviel Stress (den hatte er womöglich schon auf der Heimfahrt) führt oft zu Durchfällen bis hin zum Erbrechen. Yorkies unterzuckern auch sehr häufig in diesem Alter wenn man ihnen zu viel zumutet. Zeigen sie ihm seinen neuen Schlafplatz, seine Futter-und Wasserstelle (Wasser steht immer frisch bereit, Futterreste sind sofort zu entfernen) und lassen sie ihn in Ruhe seine neue Umgebung erkunden.

Oft mögen sie ihr Futter nicht mehr anrühren und man neigt sehr schnell dazu etwas anderes anzubieten. Eine Futterumstellung muss langsam erfolgen, sonst führt auch dieses zu erheblichen Magenproblemen.

Ihr Welpe sollte die ersten Lebenswochen von einem gewissenhaften Züchter 14 tägig entwurmt worden sein.  Diese Aufgabe müssen sie nun gewissenhaft übernehmen. Der Welpe sollte bis zum ersten Lebensjahr weiterhin alle 3 Monate entwurmt werden. Später alle 6 Monate. Würmer haben nichts mit ihrer Hygiene oder Sauberkeit zu tun. Würmer können erhebliche Schäden unbehandelt an den Organen verursachen. Nehmen sie es daher nicht auf die leichte Schulter und entwurmen sie vorbildlich.

Haben sie Geduld mit ihrem neuen Freund und geben sie ihm Zeit alles zu lernen. Er wird es ihnen danken.

Bei Fragen oder Problemen stehe ich auch ihnen gerne zur Seite. Nutzen sie hierzu einfach den Kontakt.

Bonita aus Oberhausen